Viele Serviceprozesse in Mehrfamilienhäusern scheitern nicht an der Ausführung, sondern an fehlender Struktur: Welche Einheiten gehören zur Liegenschaft? Welche Kontakte sind relevant? Welche Daten wurden bereits erfasst? Wo fehlen noch Informationen?
Mit dem digitalen Wohnungsspiegel in COMP4 bilden Sie ganze Liegenschaften strukturiert ab, vom Gebäude über die Etagen bis zur einzelnen Wohn- oder Geschäftseinheit. Disposition, Innendienst und Außendienst arbeiten dadurch auf derselben Datengrundlage statt mit verstreuten Excel-Listen, Papierunterlagen oder unvollständigen Rückmeldungen.
Der Wohnungsspiegel wurde unter anderem für die Anforderungen im NE4-Glasfaserausbau entwickelt. Gleichzeitig eignet er sich für weitere technische Serviceprozesse in Mehrfamilienhäusern, etwa Wartung, Reparatur, Modernisierung, Begehung oder Dokumentation. Über Custom Fields lassen sich die benötigten Erfassungsfelder flexibel an Auftraggeber, Projekt und Branche anpassen.
Geben Sie die Anzahl der Etagen, Einheiten und Untergeschosse an. COMP4 erstellt daraus automatisch die Grundstruktur der Liegenschaft. Die Einheiten werden gleichmäßig auf die Etagen verteilt und das Gebäude von unten nach oben aufgebaut.
Gebäude, Etagen und Einheiten lassen sich jederzeit hinzufügen, tauschen oder entfernen. Einzelne Einheiten können als „nicht erfassen“ markiert und aus der Zählung genommen werden, ohne die bestehende Struktur unnötig zu verändern.

Nutzen Sie definierte Nummerierungslogiken für Wohn- und Geschäftseinheiten, zum Beispiel für Anforderungen aus dem Glasfaser- und NE4-Umfeld. Die Struktur bleibt auch dann konsistent, wenn Einheiten ergänzt, entfernt oder übersprungen werden.
Legen Sie über Custom Fields genau die Daten fest, die für Ihr Projekt oder Ihren Auftraggeber benötigt werden. Die Felder können getrennt für Gebäude, Etagen und Einheiten definiert werden. So bildet der Wohnungsspiegel unterschiedliche Erfassungsstandards ab, ohne dass die Software umgebaut werden muss.
Ein Fortschrittsbalken zeigt je Einheit, wie viele Pflichtfelder bereits ausgefüllt sind. Über Statuswerte erkennt die Disposition bereits in der Gebäudeübersicht, wie weit die Erfassung fortgeschritten ist und wo noch Informationen fehlen.
Dokumente und Bilder können direkt an Gebäude, Etage oder Einheit hinterlegt werden. Änderungen an der Struktur bleiben nachvollziehbar und können über die integrierte Historie rückgängig gemacht oder wiederhergestellt werden.
Vor dem Ausbau einer Liegenschaft erfasst das Team alle Gebäude, Etagen und Wohneinheiten im Wohnungsspiegel. Kontakte von Eigentümern, Hausverwaltung oder Bewohnern werden hinterlegt, sodass Begehung, Terminierung, Ausbau und Dokumentation sauber vorbereitet sind.

Ein technischer Dienstleister betreut wiederkehrende Wartungs- oder Reparaturaufträge in größeren Wohnanlagen. Über den Wohnungsspiegel erkennt der Innendienst sofort, welche Einheiten betroffen sind, welche Ansprechpartner relevant sind und welche Arbeiten bereits dokumentiert wurden.

Ein Auftraggeber verlangt andere Pflichtfelder, Nachweise oder Statuswerte als der nächste. Über Custom Fields passt das Unternehmen die Erfassung je Projekt an, ohne externe Listen oder Sonderprozesse aufzubauen.

Bei großen Liegenschaften mit vielen Einheiten sieht die Disposition auf einen Blick, welche Einheiten vollständig erfasst sind, wo Angaben fehlen und welche Bereiche noch bearbeitet werden müssen.

Der Wohnungsspiegel ist ein Modul, mit dem Sie eine Liegenschaft strukturiert erfassen: Gebäude, Etagen und einzelne Wohn- oder Geschäftseinheiten samt zugehöriger Daten. Entstanden ist er unter anderem für den NE4-Glasfaserausbau. Durch frei konfigurierbare Felder lässt er sich auch für andere technische Serviceprozesse in Mehrfamilienhäusern einsetzen.
Nein. Der Wohnungsspiegel wurde zwar unter anderem für Anforderungen aus dem NE4-Glasfaserausbau entwickelt, lässt sich über Custom Fields aber auch für andere Prozesse in Mehrfamilienhäusern konfigurieren.
Der Wohnungsspiegel eignet sich für Unternehmen, die Arbeiten in Mehrfamilienhäusern strukturiert planen, erfassen oder dokumentieren müssen. Dazu zählen zum Beispiel Glasfaser- und Telekommunikationsunternehmen, technische Dienstleister, Wartungsunternehmen, Energie- und Gebäudedienstleister.
COMP4 unterstützt definierte Nummerierungslogiken (DIBKOM und BAKOM) für Wohn- und Geschäftseinheiten, zum Beispiel für Anforderungen aus dem Glasfaser- und NE4-Umfeld. Die Nummerierung bleibt auch beim Hinzufügen, Entfernen oder Überspringen von Einheiten konsistent.
Ja. Über Custom Fields legen Sie für Gebäude, Etage und Einheit getrennt fest, welche Daten erfasst werden sollen. So bilden Sie die Vorgaben unterschiedlicher Auftraggeber flexibel ab.
Ja. Gebäude, Etagen und Einheiten können jederzeit hinzugefügt, getauscht, entfernt oder als „nicht erfassen“ markiert werden. Eine integrierte Historie macht Änderungen bei Bedarf rückgängig.
Ja. Dokumente, Bilder und weitere Nachweise können direkt an Gebäude, Etage oder Einheit hinterlegt werden. Dadurch bleiben Informationen dort gespeichert, wo sie im Prozess benötigt werden.
Ja. Neben der normkonformen Nummerierung nach BAKOM oder DIBKOM lässt sich je Einheit eine individuelle Apartmentnummer hinterlegen; ist sie definiert, wird sie anstelle der Standardnummer angezeigt.